Ministerium schafft neue Plattform, um den Verkauf von Plätzen für Passplanung zu erschweren
Das italienische Außenministerium erstellt ein neues System zur Planung von Reisepässen. Die Informationen wurden von Luigi Vignali, Generaldirektor von Farnesina, der für Italiener im Ausland zuständigen Agentur, enthüllt.
An der Anhörung, die diese Woche im Ausschuss für auswärtige Beziehungen der Abgeordnetenkammer stattfand, nahm der Abgeordnete Roberto Lorenzato (Lega) teil.
Laut Vignali will das Ministerium eine Plattform schaffen, die eindeutig diejenigen identifiziert, die tatsächlich an der Ausstellung oder Verlängerung von Pässen interessiert sind, und so die Terminmafia ausmerzt. „Eine Wunde, die wir bekämpfen wollen“, sagte der Direktor.
„Wir werden in dreierlei Hinsicht handeln: Auf der neuen Plattform wird es eine Warteliste für diejenigen geben, die keinen Termin vereinbaren können. Wer einen Termin sucht, erhält einen QR-Code, über den er die Reservierung lediglich bestätigen kann ein Passwort, das per SMS bestätigt wird. Dabei handelt es sich um Praktiken, die der Individualisierung von Terminen dienen“, erklärte Vignali.
Für die Vereinbarung eines Termins zur Ausstellung eines italienischen Reisepasses bei Konsulaten in Brasilien verlangen Unternehmen beispielsweise zwischen 250 und 900 R$.
Es war nicht bekannt, wann das neue Planungssystem in Betrieb geht.
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