Der Premierminister von Italien, Giorgia Meloni, erklärte an diesem Donnerstag (9), dass die Kontroversen um die Aussagen von Elon Musk Diese Dinge passieren, weil der Milliardär „nicht links“ ist. Die Aussage fiel während einer jährlichen Pressekonferenz in Rom.
Meloni, Vorsitzender der Partei Fratelli d'Italia, verteidigte Musks Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie lehnte die Vorstellung ab, dass die Kommentare des Unternehmers im sozialen Netzwerk X eine „gefährliche Einmischung“ in die Weltpolitik darstellten.
„Das Problem entsteht, wenn reiche Menschen Ressourcen nutzen, um Parteien und Vereine auf der ganzen Welt zu finanzieren und so die politischen Entscheidungen von Nationalstaaten zu beeinflussen. Das ist bei Musk nicht der Fall“, sagte Meloni.
Elon Musk, der dem designierten US-Präsidenten Donald Trump nahe steht, hat in Europa Kontroversen ausgelöst, indem er Führungspersönlichkeiten wie den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und den britischen Premierminister Keir Starmer kritisierte.
Vergleiche mit Seren
Meloni nutzte die Gelegenheit, um den Milliardär zu kritisieren George Sorosund warf ihm vor, durch die Finanzierung von Organisationen und politischen Parteien in die Souveränität von Ländern einzugreifen.
„Während Musk Kampagnen im eigenen Land finanzierte, nutzt Soros sein Vermögen, um politische Entscheidungen in mehreren Ländern zu beeinflussen. „Ja, das ist gefährlich“, behauptete er.
Soros, Gründer der Open Society Foundations, ist ein bekannter Unterstützer liberaler Anliegen.
Heuchelei und Angriffe
Der italienische Premierminister stellte auch die „Heuchelei“ der Kritik an Musks Unterstützung rechter Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) in Frage. Ihr zufolge hätten sich deutsche Politiker direkt in die italienischen Wahlen 2022 eingemischt, ohne die gleiche Reaktion hervorzurufen.
Meloni, der Musk ein „Genie“ nannte, bestritt, dass seine Regierung kurz davor stehe, ein Cybersicherheitsabkommen mit SpaceX abzuschließen.













































